Sep 27 2021

Fernstudium in Distance Education

Warum ich nach dem Masterstudium nicht fertig bin und was lebenslanges Lernen für mich bedeutet.

Nachdem ich 2019 mein nebenberufliches Masterstudium erfolgreich beendet hatte, habe ich mich gleich in Kundenprojekte gestürzt und meine Reserven wieder einigermaßen aufgeladen. Denn so ein Studium ist anstrengend und gerade die Masterarbeit hat sehr viel von mir abverlangt. Während viele durch Corona wenig Aufträge hatten, habe ich teils 7 Tage die Woche gearbeitet. Letzteres habe ich übrigens gravierend verändert, was ich aber in einem gesonderten Beitrag näher beleuchten möchte.

Doch nun habe ich mich dieses Jahr in das nächste Abenteuer gestürzt, denn ich mache ein Fernstudium zum Diploma in Distance Education beim Bundesverband der Fernstudienanbieter. Meine jahrelange Arbeit als Dozentin offline wie auch mein erster sehr erfolgreicher und staatlich anerkannter Kurs, den ich für eine Onlineschule erstellt habe, geben mir die Festigkeit, diesen Weg weiter zu verfolgen. Außerdem habe ich meinen Bachelor wie auch den Master als nebenberufliche Studiengänge absolviert und der Master war sogar rein virtuell.

 

Warum Distance Education?

Schon bevor Corona die Lernlandschaft nachhaltig verändert hat, bin ich absolut vom Fernstudium überzeugt. Es gibt verschiedenste Modelle und Methoden, wie man Wissen weitergeben kann, ohne direkt vor Ort zu sein. E-Learning setzt aber auch ein gewisses Maß an Selbstdisziplin voraus. Meine Arbeit an der Onlineschule hat mir gezeigt, das ist der richtige Weg, den ich gehen möchte. Aber auf meine Art und Weise. Und das aber auch mit Hand und Fuß, denn ich möchte absoluten Mehrwert bieten.

 

Onlinekurs ist nicht gleich Onlinekurs

Spätestens seit der Pandemie sprießen Kurse und Workshop, die man bequem vom heimischen Computer aus machen kann, wie Pilze aus dem Boden. Aber woran erkennt man, dass man sein Geld nicht in Angebote investiert, die kaum oder wenig dafür bieten? Die einfach gutes Marketing machen, aber nicht qualifiziert genug sind, um adäquate Kurse anzubieten?

Dazu gibt es zum Beispiel die Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht. Die ZFU prüft Fernstudiengänge und man kann die eigenen Kurse dort zertifizieren lassen. Auch mein Onlinekurs, den ich für die Fernschule erstellt habe, wurde dadurch zertifiziert. Auch der Bundesverband der Fernstudienabieter listet die eignen Mitglieder auf und ich selbst bin momentan dort lernendes Mitglied, da ich dort das DiDE mache.

Natürlich gibt es auch gute Kurse, die ohne solch eine Zertifizierung äußerst gut sind. Hier kann man bei Fernstudiumcheck schauen, ob es Bewertungen gibt. Wer sind die Dozent*innen und welche Expertisen haben diese? Welcher Anbieter steht dahinter?

 

Was ist geplant?

E-Learning kann so viel mehr als nur Videos anschauen, Texte zu lesen oder sich Wissen mühsam zu ergoogeln.

So viel kann ich schon verraten: Ich habe sehr viele Ideen, was ich mit dem Zertifikat machen möchte. Diese richten sich sehr nach der Zielgruppe Grafik Designer*innen und alle, die es werden möchten. Aber auch Existenzgründer*innen an sich. Um nichts zu verpassen, einfach den Newsletter abonnieren. Auch auf YouToube möchte ich wieder aktiver werden. Ich bin sehr gespannt, wo die Reise hingeht.

 

Lernen und lehren zugleich

Als ich im Masterstudium war, habe ich an einer Berufsschule unterrichtet und einen Onlinekurs geschrieben. Und das habe ich nicht gemacht, weil ich Langeweile hatte, sondern weil ich einerseits sehr gerne lerne und andererseits sehr gerne mein Wissen weitergebe. Es macht mir Spaß, Wissen ansprechend aufzubereiten und den Fortschritt der Schüler*innen/Student*innen zu begleiten. Auch jetzt als Dozentin, Mentorin oder Coach ist es wichtig, nicht aufzuhören mit dem Lernen. Es entwickeln sich immer neue Technologien und es ist auch sehr wichtig, sich außerhalb des Tellerrands umzuschauen, was das Leben noch so bietet. Daher werde ich immer Wege finden, mein Wissen zu erweitern.

 

Foto von Ylanite Koppens von Pexels
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