Apr 08 2021

Mentoring für Grafik Designer

Nach jahrelanger Erfahrung als Designerin und Dozentin habe ich nun eine Mentorship angenommen. Ich darf eine talentierte Nachwuchsdesignerin auf Ihrem Weg unterstützen.

Doch wie kommt es dazu?

Schon während ich selbst in der Ausbildung war, habe ich mich um die Praktikanten der Agentur gekümmert. Das hat (meistens) sehr viel Spaß gemacht, da ich schon auf viel Wissen zurückgreifen konnte. Bei der Arbeit als Artdirektorin und im nebenberuflichen Studium half ich Kolleg:innen und Kommiliton:innen bei kniffeligen Problemen bei den Programmen wie Photoshop und InDesign. Nach und nach wurde ich regelrecht Expertin darin.

Noch während des Master habe ich an einer berufsbildenen Schule als Dozentin unterrichtet und konnte einigen Schülern meine Begeisterung für den Beruf als Designer näherbringen. Ich begann außerdem, den Photoshopkurs bei der OfG zu betreuen und schrieb gleichzeitig meinen eigenen Kurs, die InDesign Masterclass, die ich auch betreut habe.

Nach über 11 Jahren Erfahrung und 5 Jahren Selbstständigkeit und vielen Absagen gegenüber Praktikanten (ich hatte schlichtweg keine Zeit für die Betreuung) habe ich eine Anfrage bekommen, eine angehende Designerin auf ihrem gestalterischen Weg zu begleiten.

 

Wie sieht so eine Mentorship aus?

Das ist sehr individuell. Wir haben ein kleines Kennenlern-Warmup per Videochat gemacht und nun monatlich Termine festgelegt. Das kann man aber auch nach Bedarf gestalten und man sollte da flexibel sein, aber auch etwas im Voraus planen. Bei diesen Terminen besprechen wir aktuelle oder ältere Projekte und ich gebe mein fachliches Feedback und KnowHow weiter. Die Chemie zwischen Mentor:in und Student:in muss stimmen. Mir ist es sehr wichtig, offen zu sprechen und nicht nur Kritik zu äußern, sondern auch zu erhalten. Es darf diskutiert werden und ich betone auch immer, dass es nur meine Sicht der Dinge ist und wie ich sie angehen würde. Das bedeutet aber nicht, dass es die einzig richtige Lösung ist. Außerdem sollten die jeweiligen Ziele abgesteckt werden – einmal langfristig und dann auch bei jeder Sitzung. So weiß jeder, woran er ist und geht auch nicht enttäuscht aus der Stunde heraus.

 

Ich bin an einem Mentoring für Designer*innen und Fotograf*innen interessiert

Das ist großartig! Es gibt sehr viele talentierte Designer und Fotografen da draußen und manchmal braucht es einen kleinen Stups von jemanden, der mehr Erfahrung hat. In Zeiten des Homeoffice und den Möglichkeiten, von zu Hause aus zu studieren, fehlt oft ein direkter Ansprechpartner und Mentor. Lehrer*innen und Dozent*innen haben oft mehrere Schüler*innen und Student*innen und können nicht immer gezielt auf die einzelnen Personen eingehen. Daher ist es nur eine Sache der Eigeninitiative, sich eine Mentor*in zu suchen und somit auch eine berufliche als auch persönliche Weiterentwicklung mitzumachen. Außerdem profitiert man sehr von Designern und Fotografen aus der Praxis.

 

Ich möchte mehr Tipps zum Thema Selbstständigkeit als Designer

Ich habe schon dutzende Konzepte und Ideen für Videos und Artikel rund um die Freiberuflichkeit von Designern. Ich komme nur gerade nicht dazu. Kundenprojekte haben Vorrang und die Pandemie macht auch irgendwie müde. Daher kann ich nur anbieten, mich einmal wegen einer Mentorship anzusprechen oder abzuwarten, dass wieder Content dazu kommt. Natürlich hilft es, den Newsletter zu abonnieren, damit ich sehen kann, wie hoch die Nachfrage ist.

Auch meine Instagram– und YouTube-Accounts drehen sich rund um das Thema Design und Selbstständigkeit. Ich freue mich über jedes Abo.

 

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