Jenny Habermehl | ADC Design Experience 2017 in Stuttgart
Jenny Habermehl – freiberufliche Grafik Designerin und Fotografin Kreative Lösungen für Ihre Aufgaben im Bereich Unternehmenskommunikation, Corporate Design, Broschüren, Editorial Design, Geschäftsausstattung, Business Fotografie sowie Projekte im Print und Digitalen Medien.
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Okt 07 2017

ADC Design Experience 2017 in Stuttgart

Was ist der Vorteil, wenn man sich noch mal zu einem Master-Studium entscheidet? Richtig, man kann viele Kongresse und Workshops zu Studentenpreisen wahrnehmen. Jackpot!

Und so bin ich mit einer Kommilitonin in Stuttgart bei der ADC Design Experience oder #ADCDX17 gelandet. Ich bin ein riesen Fan solcher Veranstaltungen, denn man bekommt Einblicke in die Arbeit anderer Designer oder von Unternehmen, man kann sein Netzwerk erweitern und mit Leuten reden, mit denen man sonst nie in Kontakt kommen würde. Also ging es morgens früh los mit dem Zug nach Stuttgart.

 

Die Veranstaltung war sehr professionell organisiert, es gab ein tolles Catering, erlesene Referenten und die Location, das Schloß in Stuttgart, war wirklich inspirierend. Es waren Agenturen oder Firmen im Foyer und haben ihre Produkte gezeigt und abends gab es beim Get Together die Möglichkeit, mit ein paar Referenten ins Gespräch zu kommen.

 

Sehr toll fand ich die Möglichkeit, mit Hilfe des Tools sli.do Fragen zu stellen, die man sich sonst nicht trauen würde. Ich selbst finde Fragen stellen furchtbar, man muss aufstehen und stottert dann etwas ins Mikrophon. Es wurde zwar zwischendurch etwas Schabernack damit getrieben, aber das lockerte das Ganze sehr auf und es kamen sehr gute Fragen zustande, die auch beantwortet wurden.

 

Schloss Stuttgart – Inspirierende Location

 

 

Die Themen waren

 

  • Disruption durch Design.
  • Design als Innovationstreiber.
  • Design Leadership.
  • Design als Link zwischen Kreativität & Business.

 

Interessante Impulse gab es von den verschiedensten Seiten. Die Vorträge waren inspirierend und regten zum Nachdenken an. Besonders interessant fand ich die Vorträge z.B. von Jeppe Aaen von HELLO MONDAY, der auf sehr erfrischende Art und Weise aus dem Arbeitsalltag eines Designers erzählte, gestützt mit tollen Illustrationen, und auch mal zum „Nein-sagen“ animiert – oder von Heinrich Paravicini dem Geschäftsführer von MUTABOR DESIGN, der auch die Moderation des Tages sehr toll gemacht hat, über die „Power of Identity“, besonders im Bereich Markendesign. Auch Antti Pitkänen von AGILE WORK aus Finland hat mit seinem Vortrag zum Thema „Changing Role of Design“ Eindruck hinterlassen.

 

Vortrag von Jeppe Aaen

 

 

Was habe ich persönlich aus dem Tag mitgenommen?

 

  • Firmen erkennen immer mehr die Bedeutung von Design und Designern
  • Designer sollten in alle Prozesse, nicht nur dem „hübschen Finish“ eingebunden werden
  • Design schafft es, dass sich eine Zielgruppe mit einer Marke identifizieren kann
  • Wir sollten unseren Kunden nicht nur unsere Dienstleistung anbieten, sondern auch Hilfe zur Selbsthilfe
  • Künstliche Intelligenz wird im Bereich Design eine große Rolle spielen und auch wir tragen eine Mitverantwortung, was wir mit dieser neuen Technologie „erschaffen“
  • Design kann in so vielen Disziplinen angewandt werden, daher sollte eine Designausbildung in der Grundausbildung für alle gleich sein
  • User centered gestalten und arbeiten
  • Einfach auch mal „Nein“ sagen!

 

Man kommt in den Pausen auch immer wieder mal ins Gespräch mit anderen Designern und tauscht sich über das Gehörte aus. Wir sind ja sowieso ein recht kommunikatives Völkchen, da kommt man einfach ins Gespräch. Wir sind nächstes Jahr auf jeden Fall wieder dabei!

 

 

Stuttgart für Designer

 

Übernachtet haben wir in einer süßen kleinen Wohnung via Airbnb. Natürlich haben wir noch einen Tag Stuttgart drangehängt (wenn man schon mal da ist), den ich jetzt in ein paar Impressionen mit euch teilen möchte. Wir waren im Kunstmuseum und in der Stadtbibliothek.

 

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